Christuskirche Greifswald

Christuskirche Greifswald



Sonntag, 23. Oktober 2022, 17 Uhr

Orgelmusik mit zwei und auch mit vier Händen u.a. mit Werken von Johann Sebastian Bach,

Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Adolphe Friedrich Hesse. (Vorwegnahme des Reformationstages mit der 3. Orgelsonate mit dem Choral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ und der 6. Orgelsonate mit dem Choral „Vater unser im Himmelreich“ von Mendelssohn) mit Johannes Gebhardt und Stefan Zeitz an der Orgel.

 

Sonntag, 11. September 2022, 17 Uhr
BLÄSER und ORGEL
Werke u.a. von Bach, Mendelssohn und Franck
Uraufführung von # C H O R A L I T E R # für Bläser und Orgel
mit den Bläsern der Greifswalder Johannesgemeinde, Leitung: Gerrit Marx und Stefan Zeitz an der Orgel

 

 

Eindrücke vom Klavierkonzert am 21.08.2022

Wer sich am späten Nachmittag des 21. August in die Christuskirche zum Konzert der Pianistin Janita-Madeleine Wiesbacher aufgemacht hatte wurde nicht enttäuscht. Die junge Solistin (im Alter von knapp 24 Jahren) glänzte nicht nur am Konzertflügel sondern moderierte die Veranstaltung auch selbst auf angenehme Weise, indem sie jeweils eine Einführung in das folgende Stück gab. So erlebte das Publikum eine überaus unterhaltsame Reise durch die Musikgeschichte, beginnend mit Präludium und Fuge As-Dur aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von Johann Sebastian Bach, bis hin zu einem Basso ostinato des zeitgenössischen russischen Komponisten Rodion Š?edrin. Dabei beeindruckte Frau Wiesbacher mal durch ihren energischen Griff in die Tasten, mal durch gefühlsbetontes Spiel und dann wieder durch virtuose Fingerfertigkeit, stets gepaart mit Präzision. Besonders haben sich mir eine Romanze in g-Moll und ein Nocturne in F-Dur von Clara Schumann eingeprägt, zu der die junge Künstlerin offenbar eine besondere persönliche Nähe verspürt. Aber auch ihre Interpretation der bekannten Polonaise As-Dur von Fréderic Chopin brauchte keinen Vergleich zu scheuen. Und die zu Gehör gebrachten drei Preludes von George Gershwin mit ihren Anklängen an Blues und Ragtime haben erkennen lassen, dass ihr auch der Jazz keine Grenze zu setzten scheint. Nicht alle Stücke können hier genannt werden, die dieses Konzert zu einem wundervollen Erlebnis gerundet haben. Frau Wiesbacher sieht ihr Leben, ihre Begeisterung für die Musik und ihr Talent als Gabe Gottes an, wofür sie Freude und Dankbarkeit empfindet, die sie ihrem Publikum weitergeben will. Dafür kann man ihr auch in Zukunft nur alles erdenklich Gute wünschen und der Christuskirche viele weitere solche musikalische Veranstaltungen! (Hartmut Steger)